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Schulelternrat – Mitarbeit erwünscht!

 
Im Niedersächsischen Schulgesetz ( NSchG ) gibt es einen eigenen Abschnitt unter der Überschrift „ Elternvertretung“. Hier wird in den §§ 88-100 die Mitwirkung der Erziehungsberechtigten in der Schule geregelt.
Durch den Begriff „Mitwirkung“ wird deutlich gemacht, dass es um eine gemeinsame Sache zwischen der Schule und den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten gehen soll. Dass die Schule im Vordergrund steht, wird ebenso deutlich ausgedrückt und so heißt Mitwirkung, die Schule bei der Durchführung ihres Auftrages zu unterstützen.
Das soll erreicht werden durch übersichtlich geregelte Formen der Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Eltern. Weil in fast allen Schulen die „Klasse“ die kleinste organisatorische Einheit ist, ist auch die „ Klassenelternschaft“ die Basis der Räte. Die Klassenelternschaft ist so etwas wie eine Elternkonferenz. Die Ergebnisse ihrer Beratungen können durch die gewählten Vertreter in die Klassenkonferenz eingebracht werden.
Die Eltern können – so steht es im Gesetz – „alle schulischen Fragen“ erörtern (mit Ausnahme von privaten Angelegenheiten von Lehrkräften und Schülern). Festgelegt ist auch, dass die Lehrkräfte Inhalt, Planung und Gestaltung des Unterrichts mit den Klassenelternschaften zu erörtern haben. Es geht also nicht nur um Mitteilungen sondern der Klassenelternschaft soll Gelegenheit zur Aussprache, zu Nachfragen und Vorschlägen gegeben werden. „Mitwirkung“ und „Erörterung“ gehören zusammen. Wichtig sind dabei vor allem die Unterrichtsfächer, durch die das Erziehungsrecht der Eltern in „besonderer Weise berührt wird“.
Die Vorsitzenden der Klassenelternschaften bilden den Schulelternrat . Der Vorsitzende ist der Gesprächspartner des Schulleiters . Über die einzelne Schule hinausreichende Probleme werden im Gemeinde- und Kreiselternrat bzw. im Stadtelternrat und Landeselternrat erörtert.
Es gibt also einen vierstufigen Aufbau der Elternvertretung: Klasse, Schule, Gemeinde / Kreis bzw. Stadt (www.elternrat-wf.de/)  und Land Niedersachsen ( www.landeselternrat-nds.de ). Für jede Stufe müssen Vertreter der Eltern in einem manchmal sehr komplizierten Verfahren gewählt werden.
Ausnahme: Die Schulelternräte brauchen nicht extra gewählt zu werden. Die Vorsitzenden der Klassenelternschaften bilden den Schulelternrat. Wenn Sie sich also entschließen, für den Vorsitz im Elternrat der Klasse Ihres Kindes zu kandidieren, müssen Sie wissen, dass Sie ggf. auch zum Schulelternrat gehören. Nur Elternvertreter in der Klasse – das geht nicht. Klasse und Schule gehören zusammen.
 
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